Journal 2026/2
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küchenTRENDS
© Leicht
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ein Raum hat sich in den letzten Jahren so stark gewandelt wie die Küche. Was früher eine reine Arbeitszone war, ist heute ein multifunktionaler Ort, der das Leben in all seinen Facetten widerspiegelt. Ob gemeinsames Kochen mit Freunden, konzentriertes Arbeiten im Homeoffice oder die Hausaufgaben der Kinder: All das findet inzwischen selbstverständlich hier statt. Küchenhersteller reagieren darauf mit durchdachten Konzepten, die offen, wandelbar und wohnlich zugleich sind. Flexible Arbeitshöhen und modulare Stauraumsysteme machen es möglich, dass die Küche für unterschiedliche Nutzergruppen gleichermaßen funktioniert. Immer häufiger verschwimmen die Grenzen zwischen Kochen, Wohnen und Arbeiten, und genau darin liegt der Reiz: Die Küche ist nicht mehr nur der funktionale Mittelpunkt, sondern ein hybrider Raum, der Geborgenheit bie-
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LebensraumKÜCHE
tet, Gemeinschaft fördert und sich an die Dynamik des Alltags anpasst. Natürliche Materialien und warme Holztöne rücken stärker in den Fokus. Neue Echtholzfronten und matte Oberflächen bringen Ruhe und Behaglichkeit, während pflegeleichte Anti-Fingerprint-Beschichtungen den Alltag erleichtern. Farbnuancen wie Greige oder Kaschmir unterstreichen die wohnliche Atmosphäre und schaffen eine Verbindung zum Wohnraum. So entsteht eine Ästhetik, die Funktion und Sinnlichkeit harmonisch vereint. Grifflose Planungen mit durchgehender waagerechter Linienführung und Push-to-Open-Systemen verstärken die Flächenruhe und binden die Küche in den Wohnraum ein. Organische Akzente wie neue Rundwangen oder runde Aufsatzflächen lassen Übergänge fließend wirken und sorgen für eine ruhige Raumwirkung. ›